NEWS (14.04.2008): Zum Thema Forschung wurde meine Homepage leider in den letzten Jahren nicht sehr gepflegt. Die Jahre sind verstrichen und es gibt interessante Neuigkeiten was die Blauhöhle betrifft. Höhlentaucher der ARGE Blautopf haben große lufterfüllte Bereiche hinter dem Mörikedom gefunden. Die "Vetterhöhlencrew" hat ebenfalls einen Zugang zum Blauhöhlensystem gefunden und über 2km Neuland vermessen. Die ARGE Blaukarst gräbt seit 2006 in einer Doline auf der Albhochfläche. Natürlich wollen alle Beteiligten einen "trockenen" Zugang zur Blauhöhle, welche ohne Übertreibung noch sehr viele Geheimnisse verbirgt (und mit Sicherheit etliche neue Kilometer). Hier die Links zu den einzelnen Gruppen:
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I-Punkt-Halle - gefunden auf -30m in der Hessenhaudoline |
Verbau der Grabung Hessenhaudoline ARGE Blaukarst |
Forschung der Arge H&K Grabenstetten im Auenschacht
Wir suchen die "Riesenhöhle"...es ist gewagt von einem Blautopfzugang von oben zu sprechen...aber wer wagt gewinnt! Die Arge H&K Grabenstetten forscht seit einiger Zeit im Auenschacht. Dieser liegt in der Au, in der Nähe des Ortes Zainingen, auf der Schwäbischen Alb. Das Einzugsgebiet des Blautopfes ist riesig (ca. 150 km²). Aufgrund des Schichtenfallens (es gibt eine gewisse Neigung der Schichten zur Quelle hin) kann man davon ausgehen, dass die Blauhöhle nicht überwiegend aus Siphonzonen (mit Wasser geflutete Bereiche) besteht. Selbst Geologen vermuten, dass der Gang etwa 3 Kilometer nach der Quelle die meiste Zeit lufterfüllt ist. Dies würde eine "offene" Flußhöhle von sehr großem Ausmaß bedeuten.
Was den Zugang von der Albhochfläche begünstigen sollte, ist die Tatsache, dass der Auenschacht in der gleichen Felsschicht (Formation) wie der Blautopf liegt (Delta - ki2). Wäre nun die Quelle (Blautopf) im Beta (ox2), würde die Gammaschicht dazwischen liegen. Die Gammaschicht gilt als schlecht verkarstungsfähig. Dies würde eine direkte begehbare Verbindung erschweren. Was steht einer Verbindung dann im Wege? Leider ist es auf der Alb oft üblich, dass die Zugänge von oben mit zähem Lehm regelrecht verplombt sind. Die meisten Fortsetzungen sind mit Lehm verfüllt, oder die fortführenden Spalten werden zu eng. Leider gilt dies auch in anderen diversen Schächten (Fabrikschacht, RÜB-Schacht, Sontheimer Schacht) die als Zugang in Frage kommen. Doch wir arbeiten daran! Unten stehende Bilder können durch anklicken groß betrachtet werden. Eine Erklärung über den Ort der Entstehung ist ebenfalls vorhanden.
Weiter Infos über die Forschung Schwäbische Alb gibt es auf der Arge Grabenstetten Homepage!